das bild, das gemacht wurde an dem abend, an dem ich mich entschied, nach
norwich zu ziehen, gibt es nicht mehr. ein zeugnis genau jenen bedeutungsvollen
augenblickes.
wir hielten alle den atem an und betrachteten es mit sommerverklärten rotweinaugen und studierten meinen ausdruck und die oberfläche des polaroids. so ist es wohl manchmal, schrieb ich ihr; dass die erinnerung allein genügen muss, über bleibt, bis auch sie verblasst..aber der schimmer des momentes, der geht nie ganz weg. ein fetzen wien hängt wie eine wolke über mir, und manchmal regnet es hinab aus ihr und ich schmecke zitronennudeln und den staub von bauarbeiten, schwitzenden beton, rauch, die donau. ich flüstere 'volkstheater' und kann nicht anders als unweigerlich zu lächeln. ich sehe mich in winterjacke im juni am prater stehen, und ein paar wochen später dort liegend, von achtundzwanzig mückenstichen übersät, ich habe sie gezählt. das mädchen, das plötzlich 'weg' war, habe ich nicht mehr gesehen. sie ist nun woanders. ob sie noch träumt, und wovon, ich weiß es nicht. nach fünf monaten ist sie wiederaufgetaucht, lässt mich an ihren fragmenten teilhaben. ich weiß nicht, wie viele leben das waren, in nur einem sommer, und dem herbst, diesem, zwischen drei ländern und diese ohnmacht, diese menschen die wie planeten waren. es sind. sie schreibt, dass sie lebt, raupen - und knospenartig. wir sind beide immer fern, und das verbindet. der frühling naht bald, beinah, wieder, und ich spüre wie schnell ein jahr sich leben lässt und wie viel hineinpasst. diese fülle, sie ist fast zu vieles um noch das einzelne klar begreifen zu können. habe ich das jemals? die bunte küche ist noch genau da, wo ich sie auffand. selbst das volkstheater steht unberührt an seiner stelle. die bäume der baumgartner höhe schwingen auch jetzt im wind. das sind die sicherheiten. ich habe mir ein bild gemalt mit meinem kopf, von einer ungewöhnlichen zeit, die so vielleicht nie existiert hat. dennoch hat sie existiert. dieses gefühl ist wirklich. ich werde wiederkehren und weiß, der selbe ort wird ein anderer sein. die planeten haben sich verschoben. teilweise sind sie nicht mehr erkennbar, teilweise hängen sie schief, wie ich, keiner weiß wohin sie fallen.
wir hielten alle den atem an und betrachteten es mit sommerverklärten rotweinaugen und studierten meinen ausdruck und die oberfläche des polaroids. so ist es wohl manchmal, schrieb ich ihr; dass die erinnerung allein genügen muss, über bleibt, bis auch sie verblasst..aber der schimmer des momentes, der geht nie ganz weg. ein fetzen wien hängt wie eine wolke über mir, und manchmal regnet es hinab aus ihr und ich schmecke zitronennudeln und den staub von bauarbeiten, schwitzenden beton, rauch, die donau. ich flüstere 'volkstheater' und kann nicht anders als unweigerlich zu lächeln. ich sehe mich in winterjacke im juni am prater stehen, und ein paar wochen später dort liegend, von achtundzwanzig mückenstichen übersät, ich habe sie gezählt. das mädchen, das plötzlich 'weg' war, habe ich nicht mehr gesehen. sie ist nun woanders. ob sie noch träumt, und wovon, ich weiß es nicht. nach fünf monaten ist sie wiederaufgetaucht, lässt mich an ihren fragmenten teilhaben. ich weiß nicht, wie viele leben das waren, in nur einem sommer, und dem herbst, diesem, zwischen drei ländern und diese ohnmacht, diese menschen die wie planeten waren. es sind. sie schreibt, dass sie lebt, raupen - und knospenartig. wir sind beide immer fern, und das verbindet. der frühling naht bald, beinah, wieder, und ich spüre wie schnell ein jahr sich leben lässt und wie viel hineinpasst. diese fülle, sie ist fast zu vieles um noch das einzelne klar begreifen zu können. habe ich das jemals? die bunte küche ist noch genau da, wo ich sie auffand. selbst das volkstheater steht unberührt an seiner stelle. die bäume der baumgartner höhe schwingen auch jetzt im wind. das sind die sicherheiten. ich habe mir ein bild gemalt mit meinem kopf, von einer ungewöhnlichen zeit, die so vielleicht nie existiert hat. dennoch hat sie existiert. dieses gefühl ist wirklich. ich werde wiederkehren und weiß, der selbe ort wird ein anderer sein. die planeten haben sich verschoben. teilweise sind sie nicht mehr erkennbar, teilweise hängen sie schief, wie ich, keiner weiß wohin sie fallen.
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